Effektive Bewegungssteuerung durch ZNS und Muskulatur
Die Koordination ist ein zentraler Faktor für Rehabilitation, Therapieerfolg und Leistungssteigerung. Sie beschreibt das präzise Zusammenspiel von zentralem Nervensystem (ZNS) und Skelettmuskulatur bei zielgerichteten Bewegungen.
Es wird zwischen zwei Hauptformen unterschieden:
Hinweis: In der Therapie werden intra- und intermuskuläre Koordination nicht nur im Kontext der Kraftentwicklung, sondern auch im Rahmen der motorischen Steuerung betrachtet.
Überblick Trainingsbereiche: Fähigkeiten & Trainingsziele
| Gleichgewichtsfähigkeit | AlterG, BTL R-Force, h/p/cosmos mit Perturbation oder Gewichtsentlastungssystem airwalk ap sowie Biodex Balance SD |
| Orientierungsfähigkeit | Wahrnehmung der eigenen Körperposition, Belastung und Bewegung im Raum – z. B. AlterG oder R-Force mit Gangfeedback, h/p/cosmos mit zebris-Druckmessplatte oder 3D-Bewegungsanalyse sowie Biodex Balance SD |
| Reaktionsfähigkeit | Schnelles und situationsgerechtes Reagieren auf äußere oder sensomotorische Reize – z. B. h/p/cosmos Perturbationstraining |
| Differenzierungsfähigkeit | Präzise Feinabstimmung von Kraft, Bewegungstempo und Bewegungsumfang – z. B. Isokinetik sowie compass 600/540 mit smart assist, Positionssensorik, proxoforce sowie Biodex Balance SD. |
| Kopplungsfähigkeit | Koordination einzelner Teilbewegungen zu komplexen funktionellen Bewegungsabläufen – z. B. compass MTT sowie h/p/cosmos mit robowalk Expander-System |
| Rhythmisierungsfähigkeit | Entwicklung und Stabilisierung eines gleichmäßigen Bewegungs- und Gangrhythmus – z. B. h/p/cosmos Laufbandsysteme, AlterG oder BTL R-Force mit Kadenz- und Gangfeedback sowie kardiomed 700 |
| Umstellungsfähigkeit | Anpassung der Bewegung an wechselnde, unerwartete oder komplexere Anforderungen – z. B. h/p/cosmos Perturbations- und Dual-Task-Training, sowie Isokinetik mit variablen Bewegungs- und Belastungsprofilen |